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Projekt „Inklusionsassistent“

Projekt „Inklusionsassistent“

Zum Schuljahr 2017/2018 startete das Projekt „Inklusionsassistent“. Es wurde aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Die Förderphase endete am 31. Juli 2021. Aufgrund des enormen Zuspruchs entschied das Kultusministerium, das Projekt „Inklusionsassistent“ ab 1. August 2021 im Rahmen eines Landesförderprogramms fortzusetzen.

Ein kleiner Rückblick

„Inklusion heißt Gemeinsamkeit von Anfang an. Sie beendet das aufwendige Wechselspiel von Exklusion (= ausgrenzen) und Integration (= wieder hereinholen).“1

Durch das Projekt „Inklusionsassistent“ wurde ermöglicht, inklusive Schulentwicklung zu fördern und somit Chancengleichheit zu schaffen. Im Zuge dessen wurden lernbezogene Barrieren abgebaut, somit die Teilhabechancen der teilnehmenden Schüler*innen gesteigert sowie das Bewusstsein für Inklusion vieler Akteur*innen für Inklusion innerhalb der Institution Schule gestärkt.

Die individuelle Entwicklung der Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, aber auch die Prävention eines solchen standen stets im Mittelpunkt der täglichen Arbeit. Die Akzeptanz von sowie die Zusammenarbeit mit den Inklusionsassistent*innen durch die Akteur*innen der Schule wuchs mit der Zeit. Auf diese Weise konnte ein multiprofessionelles Unterstützungs- und Förderungsnetzwerk für teilnehmende Schüler*innen gebildet werden.

Um den individuellen Bedürfnissen der Lernenden gerecht werden zu können, ist die Arbeit im multiprofessionellen Team unabdingbar. Im wöchentlich angelegten Austausch wurden gemeinsame Handlungsstrategien und Strukturen erarbeitet, Entwicklungen reflektiert, Prozesse entsprechend der Kompetenzen der Teilnehmenden individualisiert geplant sowie gesteuert.

Lehrkräfte erhielten unter anderem Unterstützung im schulischen Alltag, bei der Elternarbeit, durch Zuarbeit für Förder- und Entwicklungspläne, bei Lern- und Entwicklungsgesprächen als auch durch gezielte Förderung im Lernprozess der Schüler*innen.

In der Zusammenarbeit mit den Schüler*innen konnten stabile Lehr- und Lernbeziehungen aufgebaut werden. Diese stellen die Grundlage der täglichen pädagogischen Arbeit dar. Sie ermöglichen die Förderung der Entwicklung von Bewältigungsmechanismen als auch der sozialen, emotionalen und kognitiven Fertigkeiten bzw. Fähigkeiten.

Den Lernenden gelang es im Zuge der Projektlaufzeit schulische Leistungen partiell zu verbessern bzw. eine Verschlechterung zu verhindern und ihre individuellen Problemlagen zu bearbeiten. Im Rahmen der Projektarbeit wurden gemeinsame wöchentliche Reflexionsgespräche geführt, Wochenpläne und Zielvereinbarungen erstellt sowie über die momentane Gefühls- und Gedankenwelt der Schüler*innen gesprochen. Dies ermöglichte neben der Fremdeinschätzung des Lern-, Sozial- und Unterrichtverhaltens auch eine Selbsteinschätzung. Weiterhin wurden die Teilnehmenden projektübergreifend in der Zusammenarbeit mit dem/der Praxisberater*in unterstützt, um berufliche Perspektiven auszuloten.

Damit sich Inklusion und die damit einhergehenden inklusiven Prozesse fest und nachhaltig im Schulalltag verankern können und somit ein gemeinsames Lernen von Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ermöglichen, bedarf es jedoch Investitionen genauso wie angemessene Rahmenbedingungen. Die aus der Förderlaufzeit 2017-2021 gewonnenen Erfahrungen zeigen Entwicklungsbedarfe in verschiedenen Bereichen der täglichen Arbeit als Inklusionsassistent*in auf.  Inklusion in der Institution Schule kann mithilfe des Projektes „Inklusionsassistent“ gelingen, jedoch besteht hinsichtlich der Rahmenbedingungen noch Entwicklungsbedarf.

Projekt Inklusionsassistent bei der DAA